Sony erklärt, warum Bungie mit Entlassungen getroffen wurde

Nachdem die Spannung rund um die Entlassungen von Bungie abgeflacht sind und nun langsam alles seinen gewohnten Gang geht, hat Sony jetzt auch kurz über die Situation rund um den Destiny-Entwickler gesprochen.

Woher stammen die Infos? In einer Versammlung von Sony offenbarte der Konzern seine konsolidierten Finanzergebnisse. Im Video auf irwebmeeting.com spricht Hiroki Totoki, der Chef von Sony, über verschiedene Produkte sowie Finanzen des Unternehmens – darunter auch Bungie.

Die Destiny-Entwickler wurden Anfang 2022 für 3,2 Milliarden Euro vom japanischen Unternehmen gekauft. Seitdem gehören sie dem Unternehmen an und arbeiten auch für sie. Zuerst hörte sich die Übernahme toll an, doch nachdem Bungie mit The Final Shape nicht abliefern konnte und die Zahlen nicht dem entsprochen hatten, was Sony erwartete, wurden viele Entwickler entlassen und Umstrukturierungen vorgenommen.

Viele Entwickler gingen anonym zu Nachrichtenseiten und offenbarten Insider-Infos über das Dilemma. Eine offizielle Klarstellung, was mit Bungie zukünftig passiert, blieb, abgesehen von dem Brief von Bungie-Chef Pete Parson, aus – bis jetzt. Der Chef von Sony offenbarte nun, warum mit Bungie so umgegangen worden ist.

„Wir müssen die Effizienz des Unternehmens steigern“

Was hat Sony zum Thema „Bungie“ gesagt? Während der Konferenz von Sony Group Corporation’s Q1 FY2024 kam das Thema rund um Bungie wieder auf.

In diesem Zuge stellte Hiroki Totoki klar, weshalb Bungie diese Umstrukturierungen unternehmen musste: „Bei dieser Umstrukturierung geht es um die Kosten, die Struktur und die Optimierung des Portfolios. Das sind die Ziele. Und gleichzeitig müssen wir die Effizienz des Unternehmens steigern.“

Es wird also klar, dass Bungie hier nicht effizient sein Unternehmen geführt hat. Ohnehin fragen sich auch viele Fans, wohin die Gelder von Sony hingewandert sind, während der Output der Entwickler für Destiny 2 minimal ausfiel.

Es handelt sich dabei um die notwendige Konsequenz, damit Bungie für keine Verluste mehr sorgt, denn so wie Insider berichten, stand das Studio kurz vor einer Insolvenz.

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Der Fokus hat sich geändert: Während Bungie vor den Klauen von Sony noch an verschiedenen Projekten gearbeitet hat, um auf mehrere Pferde setzen zu können, hat sich das Blatt jetzt gewendet. Laut Hiroki Totoki selbst liegt der Fokus bei Bungie nun ausschließlich auf Destiny 2 und Marathon. Andere Spiele von Bungie wurden entweder gestrichen oder von Sony unter den Nagel gerissen.

Wie es nun weitergeht, steht in den Sternen, doch Insider prognostizieren schon düstere Zeiten für Fans von Destiny 2. Was ihr erwarten könntet, lest ihr hier: Wie geht es mit Destiny 2 weiter? Insider geben Hinweise auf die Zukunft des Loot-Shooters

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