Spieler bestellt Arbeitsspeicher: Der Verkäufer verzögert den Versand, um wenig später den Preis kräftig zu erhöhen

Ein Spieler bestellt Arbeitsspeicher und wird wenig später von einer neuen Rechnung konfrontiert. Entsprechend wütend und enttäuscht ist er. Die Community hält so ein Vorgehen für illegal und fordert den Betroffenen auf, sich an den Verbraucherschutz zu wenden.

Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass er sich am 31. Dezember 2025 über einen Anbieter Arbeitsspeicher bestellen wollte. Der Originalpreis lag laut Nutzer bei 446,99 kanadischen Dollar (ca. 275,80 Euro). Konkret geht es um ein DDR5-Kit von Kingston (2 x 16 GB), also nicht um den Arbeitsspeicher, der auf dem Titelbild abgebildet ist.

Er erklärte, dass er die Bestellung zwar aufgegeben habe, der Verkäufer den Versand jedoch stark verzögerte. Den Grund für die Verzögerung erfuhr er dann eine gute Woche später, am 7. Januar 2026: Eine förmliche Mail des Verkäufers erklärte ihm, dass der Preis für den Arbeitsspeicher angepasst werde: Anstatt 446,99 müsse er jetzt 507,99 kanadische Dollar zahlen (ca. 315 Euro). Das ist immerhin eine satte Erhöhung um 13,65 %.

In der förmlichen E-Mail nennt man als Grund für den Preisanstieg: Aufgrund von durch KI verursachter Knappheit bei Komponenten seien Hersteller nicht mehr verpflichtet, Liefertermine einzuhalten oder Preise zu garantieren.

Die Preisanpassung ist dank Google weiterhin sichtbar

Die Preisanpassung lässt sich auch auf der Webseite sehr gut nachvollziehen: Auf Google wird noch der alte Preis von 446,99 kanadischen Dollar angezeigt. Klickt man jedoch auf die Webseite von PC Canada, dann sieht man bereits den angepassten Preis, den nun auch der Nutzer zahlen soll. Wir haben zwei Bilder mit den Preisen für euch eingefügt. Auf diese Weise lässt sich der Preissprung gut nachvollziehen.

Arbeitsspeicher PC Canada: Neuer Preis für RAM, der auf der Webseite sichtbar ist.

Arbeitsspeicher PC Canada: alter Preis, der noch über Google sichtbar ist.

Wie reagiert die Community? Viele Personen aus der Community halten diese Vorgehensweise für illegal und verweisen darauf, dass der betroffene Nutzer unbedingt den Verbraucherschutz kontaktieren solle. Denn die Preise nach einer Bestellung noch anzupassen, sei nicht in Ordnung:

Die eigentliche Frage lautet: Würden sie dir den Preis erstatten, wenn der Preis gefallen wäre? Die Antwort lautet ganz klar „Nein“ … Das ist unmoralisch und wahrscheinlich illegal.

Ein anderer Nutzer fügt hinzu:

Das ist ja total beschissen, verdammt noch mal. Du hast bereits bestellt, Preiserhöhungen sind das Problem des Unternehmens, nicht deins. Das haben sie davon, wenn sie RAM verkaufen, den sie noch gar nicht haben.

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Ein Action-Spiel hat jetzt seine Systemanforderungen vorgestellt, doch die haben es in sich: Immerhin 32 GB Arbeitsspeicher werden bereits in Full-HD gefordert. Spieler in der Community zeigen sich alles andere als begeistert: Arbeitsspeicher ist kaum bezahlbar, doch ein neues Action-Spiel verlangt jetzt für Full-HD mindestens 32 GB RAM

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