Auch in Singleplayer-Games versuchen Spieler des Öfteren, sich das Leben zu erleichtern. Ein wichtiges Thema ist dabei oft Geld. In The Witcher 3 terrorisierten Spieler dafür viele Kühe, aber die Entwickler fanden eine kreative Lösung, sie den Spielern zurückzuzahlen.
Wie halfen Kühe beim Geld machen? Im frühen Spielverlauf gibt es einen Trick, um relativ schnell und einfach an Geld zu kommen. Dafür müsst ihr nur Kühe auf einer Weide töten, ihre Häute einsammeln und diese dann verkaufen. Meditiert ihr für eine Stunde, respawnen die Kühe und ihr könnt die Tiere dann weiter angreifen.
Relativ früh zum Release des Spiels im Jahr 2015 war das eine gute Möglichkeit, um die Brieftasche des Hexers zu füllen. Das sahen auch die Entwickler. Statt diese Methode aber direkt abzuschwächen, indem man Werte oder Spawnraten reduziert, bauten die Entwickler einen geheimen Boss ein.
Eine Quest in Witcher 3 gibt es nur, weil die Entwickler neue Mitarbeiter auf den 4. Teil vorbereiten wollten
Autoplay
Die Kühe bekamen einen Bodyguard
Was war das für ein Boss? Im Juni 2015 veröffentlichte CD Projekt RED den Patch 1.05 auf dem PC (Quelle: GameStar). Neben allerlei normalen Änderungen gab es den Satz Deploys the Bovine Defense Force Initiative (zu Deutsch etwa: Bereitstellung der Rinder-Verteidigungstruppen-Initiative).
Dieser ziemlich kryptische Satz stellte den Kühen einen Verteidiger zur Verfügung. Erledigten die Spieler 6 Kühe, spawnte ein Kuh-Monster auf Level 27, das für Spieler im frühen Spielverlauf wohl ziemlich schwer zu töten ist. Und selbst wenn man es schafft, spawnt direkt ein neues Monster. Wie das aussieht, könnt ihr in diesem Post auf x.com sehen:
