LEGO lässt über das nächste offizielle Pokémon-Set abstimmen. Die Finalisten sehen richtig schick aus, doch spätestens, sobald der Preis bekannt wird, dürfte für viele Fans Schluss sein. Denn bereits mit den ersten Sets hat LEGO gezeigt, dass Pokémon keine günstige Marke ist.
Was ist das für eine Aktion? LEGO bietet über seine Plattform Ideas die Möglichkeit an, eigene Set-Kreationen einzuschicken. Das Set mit den meisten Community-Upvotes erhält die Chance, ein richtiges, offizielles LEGO-Set zu werden, welches man anschließend im offiziellen Shop kaufen kann.
Aktuell läuft eine Aktion zum Thema „Pokémon Trading Cards“ direkt auf Ideas.Lego.com und 5 verschiedene Sets stehen in der finalen Auswahl. Eines davon wird es am Ende schaffen, ein offizielles Set zu werden. Das nennt sich dann „Grand Prize Selection.“
Zur Auswahl stehen übrigens ein Set mit Bauz, Wattzapf, Mew, Arceus und eines mit Garados.
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Ein schickes Set, der Preis könnte am Ende vielen Fans die Laune verderben
Was wird das kosten? Bisher wissen wir nichts dazu, aber günstig dürfte das Set nicht werden. Mit den hohen Preisen der ersten offiziellen Pokémon-Sets hatte LEGO bereits viele Spieler verschreckt:
Für das große Set rund um Bisaflor, Glurak und Turtok werden 649,99 Euro fällig.
Für das kleinere Pikachu-Set müsst ihr immerhin “nur” noch 200 Euro zahlen.
Für das kleinste Set um Evoli liegt der Preis bei rund 60 Euro.
Hinzu kommt, dass die Preise dieser Sets in der Regel ziemlich stabil sind, da diese Sets exklusiv im LEGO-Store verkauft werden und dicke Rabattaktionen eher selten sind.
Schaut man sich im Vergleich andere Fan-Kreationen an, die es unter dem Tag „Ideas“ in den offiziellen LEGO-Shop schaffen, etwa „Der botanische Garten“, dann sieht die Preispolitik dort nicht viel besser aus: Für den botanischen Garten zahlt ihr 329,99 Euro. Bei dem neuen „Ideas“-Set zum Thema Pokémon dürfte das am Ende kaum anders sein.
Doch die LEGO-Fans unter uns wissen ohnehin schon lange, dass man tapfer sein muss, wenn es um Preise des dänischen Herstellers geht. Vor allem mit Blick auf die immer weiter steigenden Preise dürften sich viele Fans dreimal überlegen, ob sie sich so ein teures Set wirklich kaufen werden.
Grundsätzlich sollte man sich aber klar machen, dass LEGO bereits die alten Pokémon-Sets vor allem an Erwachsene richtet und das es sich nicht um Spiele-Sets, sondern um Vitrinen-Modelle handelt. Auch das ist ein Grund, warum die Preise bei solchen Modellen oft höher ausfallen, weil man hier auf eine finanzstarke Kundschaft setzt und weniger auf Kinder, die ihr Taschengeld für ein Set zusammensparen.
Dabei muss man gar nicht viel zahlen, wenn man tolle Klemmbaustein-Sets kaufen möchte. Andere Hersteller zeigen schon länger, dass ihre Sets mühelos mit LEGO mithalten können und teilweise sogar deutlich besser sind. Die besten Alternativen stellt euch Benedikt Schlotmann in folgendem Artikel vor: Ich baue seit über 20 Jahren mit LEGO: Aber diese 6 Alternativen finde ich sogar noch besser
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