Generative KI, kurz GenAI, welche das Generieren von Inhalten wie Text, Bild und Ton ermöglicht, ist in kreativen Branchen wie Videospielen sehr umstritten. Während die Technologie in Asien auf mehr Akzeptanz zu stoßen scheint, wird sie vor allem im Westen verpönt, was sich zuletzt auch wieder bei Crazy Taxi: World Tour zeigte.
Durch den Steam-Eintrag des kommenden Action-Racers wurde kurz nach der Ankündigung beim Xbox Games Showcase bekannt, dass SEGA auf KI setzt, doch wie genau, ging daraus nicht hervor. Auf Nachfrage von GameInformer stellte ein Pressesprecher klar, dass es unter Aufsicht des Teams für Background Assets zum Einsatz komme.
Da auch dieses Statement Fragen offen ließ, fragten GameInformer und Kotaku während den Summer Game Fest Play Days zuletzt direkt bei der Quelle, was es mit der GenAI-Nutzung wirklich auf sich hat. Dabei stand ihnen der ursprüngliche Serienschöpfer Kenji Kanno, der beim neuen Teil als Producer fungiert, Rede und Antwort.
Kanno stellt klar, dass GenAI nur dafür eingesetzt werde, Referenzen zu erschaffen, welche die Designer dann als Inspiration verwenden könnten. Dafür sei man ebenfalls zu den echten Locations gereist, an welche die Städte im Spiel angelehnt sind. Der Producer betont, dass KI nur ein Teil des Prozesses sei und das Team die Dinge schlussendlich selbst designen wolle.
Wie steht ihr dazu? Sind generierte Inhalte als Konzept und Inspiration in Ordnung, solange nichts davon unberührt im Endprodukt landet?
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