Ex-Chef von PlayStation belebt Konsolenkrieg wieder, wirft Xbox „grundlegendes Missverständnis“ vor

Der erfahrene Game-Designer Tadhg Kelly veröffentlichte auf LinkedIn eine kritische Analyse zur aktuellen Strategie von Xbox. Dort erhielt er Zuspruch von einem ehemaligen, langjährigen Playstation-Chef. 

Was macht Xbox gerade falsch? Laut Kelly auf Linkedin gebe es mehrere Sachen, die Xbox gerade falsch machen würde. Dazu zähle ein Rebranding, das im Grunde genommen nur die alte Marke wäre, oder auch die Tatsache, dass neue Spiele präsentiert und die Studios, die diese Spiele entwickeln, geschlossen werden würden.

Auch Branchenexperte Jason Schreier hat in einem fast halbstündigen Video auf YouTube erläutert, warum Xbox gerade in einer Krise steckt. Laut ihm spielen folgende Punkte mit rein: 

Innerhalb der Entwicklung von Spielen hätte es fatale Strategiewechsel gegeben. So hätten sich Entwickler zunächst kreativ ausleben können, dann aber nach einiger Zeit in der Entwicklung profitabel sein müssen.

Der Kauf von Activision Blizzard sei viel zu spät gekommen, nämlich als der Corona-Gaming-Boom vorbei war. Xbox habe zehntausende neue Mitarbeiter ins System gelassen, die viel zu viel Gehalt, Bürofläche und Sozialleistungen gekostet hätten. 

Die Abteilungen für Hardware, Software und Abo-Dienste hätten gegeneinander gearbeitet. Dieser interne Gamepass-Krieg hätte zu tiefem Misstrauen und politischen Grabenkämpfen innerhalb des Unternehmens geführt. 

Durch enttäuschende Verkaufszahlen, fehlgeschlagenes Cloud-Gaming und Verwässerung der Marke würde die Spielequalität leiden. Denn diese Punkte hätten zu einer toxischen Unsicherheit innerhalb des Managements geführt, die keine kreativen Meisterwerke mehr zulassen würde. 

Und nicht nur innerhalb von Xbox gibt es wohl einen Konsolenkrieg. Auch konkurrenzübergreifend kämpfen Sony und Microsoft um die Gunst der Spieler. Ein ehemaliger Playstation-Chef schaltete sich deshalb in die Diskussion mit ein. 


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Das neue Gears of War: E-Day zeigt im Trailer sein Gameplay

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Ehemaliger PlayStation-Chef bekommt viel Zuspruch

Was meint der ehemalige Playstation-Chef dazu? Shawn Layden ist der ehemalige Vorsitzende der Sony Worldwide Studios und war langjähriger Playstation-Chef. Er stimmt Kelly in der oben verlinkten Diskussion auf LinkedIn zu und kommentiert, dass die aktuellen Schritte von Xbox ein grundlegendes Missverständnis darüber zeigen würden, wie die Unterhaltungsbranche funktioniere. 

Mit seiner Aussage bekommt er so viel Zuspruch wie kein anderer Teilnehmer innerhalb der Diskussion. Er hat 27 Likes, Herzen und Glühbirnen erhalten, die aus unterschiedlichen Teilen der Branche stammen. 

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Was denkt ihr? Ist Xbox wirklich gescheitert und wenn ja, woran? Was denkt ihr zu den Argumenten der Branchen-Veteranen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Apropos Konsolen-Krieg: Ein weiterer Branchen-Insider sprach kürzlich über den Preis von Spielen und welches Budget für einen neuen Titel angemessen wäre. Dabei geht es um den neuen Teil von Gears of War, der exklusiv auf Xbox-Konsolen erscheinen wird: Das Spiel, das den Konsolenkrieg zwischen Xbox und PlayStation entfacht, soll ein Vermögen gekostet haben

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