LoL-Rentner NoWay erklärt auf Twitch, warum es im Alter immer schwieriger wird, Challenger zu werden und es liegt nicht nur an den Reflexen

NoWay ist der größte deutsche Twitch-Streamer zu LoL. Mit seinen 33 Jahren fällt es ihm jedoch zunehmend schwer, auch zu den Besten zu gehören.

Das ist gerade bei NoWay los: Der Twitch-Streamer bereitet sich aktuell auf eine Korea-Reise vor, um sich während des MSI auf den koreanischen Servern mit den besten LoL-Streamern der Welt zu messen. Die koreanische SoloQ gilt als extrem anspruchsvoll: Unter LoL-Spielern ist es quasi eine Herausforderung, dorthin zu reisen und vor Ort den höchsten Rang, Challenger, zu erreichen.

NoWay hat jedoch kein besonderes Event geplant: Er sagt, der Server sei seine Nemesis, weil man dort mechanisch auf einem sehr hohen Niveau spiele, und genau das sei seine Schwachstelle. Er möchte einfach wieder besser spielen. Immerhin sei er jetzt alt, da müsse man schauen, wie man sich selbst immer wieder herausfordert. Leute aus seiner Generation, die seit 16 Jahren spielen, würden mittlerweile in den Rängen Diamond oder Master feststecken – und das hat gar nicht unbedingt damit zu tun, dass mit dem 30. Geburtstag plötzlich die Skills schwinden (Quelle: NoWay via YouTube).


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Ehemaliger deutscher LoL-Profi ist heute einer der erfolgreichsten Twitch-Streamer – Das ist NoWay

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„Sobald du anfängst, Freizeit zu haben, kannst du kein Challenger-Spieler sein“

Das ist das Dilemma: Wie NoWay erwklärt, liegt es nicht einfach nur daran, dass man in seinen Dreißigern nicht mehr die Reflexe eines Jugendlichen hat, viel mehr spiele auch die Einstellung eine Rolle. Denn um wirklich auch Challenger-Niveau LoL zu spielen, dürfe man kaum ein Leben außerhalb des Spiels haben. „Sobald du anfängst, Freizeit zu haben, kannst du kein Challenger-Spieler sein. Das geht einfach nicht“, so NoWay.

Früher sei das kein Problem gewesen, auch Mal 20 Stunden am Tag SoloQ zu spielen. Mit zunehmendem Alter falle es dem 33-Jährigen jedoch schwerer, für den Rang auf so viel zu verzichten. Dafür gebe es im Leben so viele andere Sachen, die sich schöner und wertiger anfühlen würden.

Die wahre Herausforderung am Challenger-Rang ist laut NoWay also nicht nur der spielerische Skill, sondern die Motivation aufrechtzuerhalten, seinen Biss nicht zu verlieren, und sich immer weiter zu pushen. Einen Casual-Challenger gebe es nicht, so der Streamer.

Zudem hat NoWay eine zusätzliche Einschränkung: Auch als Streamer sei es schwieriger, auf Profi-Niveau mitzuspielen, weil man seinen spielerischen Fortschritt der Unterhaltung für die Fans opfere. Er sei aber ohnehin lieber Streamer als Profi-Spieler, so NoWay.

Gleichzeitig warnt der Streamer aber auch davor, diesen Weg zu gehen und dem Spiel alles unterzuordnen. Es seien oft sehr junge Leute ohne große Verpflichtungen, die so hart grinden würden. Klappe es dann nicht mit der Karriere als E-Sportler oder Streamer stünden viele ohne berufliche oder akademische Ausbildung vor dem Nichts.

Was war euer höchster Rang in League of Legends und glaubt ihr, ihr könntet ihn heute nochmal erreichen? Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, auf welche Gaming-Leistung ihr besonders stolz seid!

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Tatsächlich hat NoWay für sich schon entschieden, dass er diese Opfer zukünftig nicht mehr dauerhaft bringen will. Durch seine Teilnahme am WoW-Event Sauercrowd stellte er fest, wie viel Spaß er daran hatte, auch mal andere Spiele kennenzulernen, statt immer nur LoL zu grinden. Im Februar sprach der Streamer darüber, wann für ihn mit LoL Schluss sein soll.

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