Superman ist superstark, das weiß jeder. In einem neuen Comic bedient er sich jedoch eines Tricks, der einmal mehr zeigt, dass Physik für ihn keine Rolle spielt.
In Superman #39 geht es in erster Linie um Superboy Prime, eine alternative Version von Superman. Ursprünglich wuchs er als Clark Kent in einer Welt auf, in der Superhelden wie Superman nur fiktive Figuren in Comicheften waren. Seine Storys spielen also sehr mit der Metaebene, weshalb er manche vielleicht an Deadpool erinnert.
Superboy Prime gerät im Verlauf seiner Geschichte in jene Dimension, wo es die echten Helden und Schurken gibt. Er entwickelt sich selbst zum Bösewicht und versucht gemeinsam mit Lex Luthor, eine neue Welt zu erschaffen.
In der aktuellen Ausgabe Superman #39 durchlebt Superboy Prime eine Reise quer durch verschiedene Genres und Geschichten. Er trifft dabei auch auf den Superman des Goldenen Zeitalters, also von Erde-2.
Superman – Trailer zum neuen Film des bekannten Superhelden von DC
Autoplay
Der Mond als Geschoss
Wie ergeht es Superboy Prime? Im neuen Band von Joshua Williamson und Dan Mora durchlebt Superboy Prime wichtige Momente, die zu seinem Fall führten, noch einmal. Darunter einen Kampf gegen Superman.
Die beiden befinden sich im Weltraum, und Kal-L, wie Superman ursprünglich hieß, schleudert seinem Gegenspieler nichts Geringeres als den Mond entgegen. Ja, richtig gelesen. Den Mond. In der Schwerelosigkeit des Alls.
Dabei muss beachtet werden: Der Mond besitzt laut ARD Alpha eine Masse von 7,35 x 10²² Kilogramm – also 73,5 Trilliarden Kilo. Wenn Superman ihn wirft, bräuchte er nicht nur ENORME Kraft, sondern müsse auch beachten, dass er beim Wurf gleichmäßig Druck ausübt. Auf diese Weise würde eine Gravitationshülle um den Mond herum entstehen, was verhindert, dass er bei der Aktion auseinanderbricht.
JA, dass Supermans Taten nicht unbedingt realistisch sein müssen, liegt auf der Hand. Es ist dennoch spannend zu sehen, dass Kal-El selbst die Gesetze der Physik aushebelt.
Superboy Prime beeindruckt das Ganze im Comic übrigens nicht sonderlich. Er kommentiert den Mond-Wurf mit den Worten: „Der Mond? Das ist so Silver-Age…“ – ehe ihn die riesige graue Kugel trifft und sie spektakulär in unzählige Teile zerberstet.
Die Geschichte zeigt, dass es auch der „alte“ Superman noch draufhat und seinen modernen Versionen durch kreative und teils absurde Aktionen das Wasser reichen kann. Seid ihr Fans von derartigen Kämpfen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Auch Superman ist nicht davor geschützt, von seinen Feinden erledigt zu werden: 10 Charaktere, die Superman im Kampf besiegt haben
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